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kath 2:30 Auf ein Wort LogoJedes Jahr am 6. Januar wird das Dreikö-nigsfest, das auch „Epiphanie“ (Erscheinung des Herrn) heißt, gefeiert. Mittlerweile ist es zur Tradition geworden, dass um diesem Tag herum Kinder als Könige verkleidet durch die Straßen ziehen, die Botschaft von der Geburt des Gottessohnes verkünden und Spenden für notleidende Kinder in anderen Teilen der Welt einsammeln. Außerdem bringen sie den Weihnachtssegen 20*C+M+B+10. CMB steht dabei für Christus Mansionem Benedicat (Christus segnet dieses Haus), der Stern für den Stern von Bethlehem, die drei Kreuze für Segen des dreifaltigen Gottes, der im aktuellen Jahr allen, die in dem Haus ein und ausgehen, Segen spendet.


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kath 2:30 Auf ein Wort LogoEine aufgeklärte Pädagogik räumt mit dem Christkind-Glauben auf – so ist nicht selten zu hören. Moderne entwicklungs- und religionspsychologische Erkenntnisse gehen allerdings in eine andere Richtung. So geht der amerikanische Psychologe und Theologe J.W. Fowler davon aus, dass für die psychische Entwicklung von Kindern im Kindergartenalter aber auch nicht selten noch im Grundschulalter Geschichten (sog. „stories“) für die Deutung von Lebenserfahrungen eine bedeutsame Rolle spielen. In diesen Geschichten spielen auch mythische und mystische Aspekte eine wichtige Rolle, mit deren Hilfe das Kind seine Erfahrungen phantasievoll und intuitiv interpretiert. Hierhin gehören nicht nur Märchen, auch mystisch-geheimnisvolle Figuren wie sie im Nikolaus- und Christkind-Brauchtum eine Rolle spielen, sind für die „normale“ psychische Entwicklung eines Kindes notwendig.


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kath 2:30 Auf ein Wort LogoWeihnachten ist für Christen das Fest der Ankunft des Sohnes Gottes. Das Weihnachtsfest findet am 25. Dezember statt. Ursprünglich war dieses Fest nicht mit dem Brauch des Schenkens verbunden. In katholischen Ländern fand die Bescherung ursprünglich am 6. Dezember, dem Fest des Hl. Nikolaus statt. Die vielfältigen Nikolauslegenden, in denen der Heilige als Wohltäter besonders Kindern gegenüber dargestellt wird, standen Pate für das Entstehen dieses Brauches.


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kath 2:30 Auf ein Wort LogoÜber die Zukunft der Ortsgemeinde

Es ist nicht mehr zu leugnen, dass sich die Kirche in einem Umbruch befindet. Bereits seit Jahren zeichnete sich der Wendepunkt ab. Aber erst in jüngerer Zeit wird unübersehbar deutlich, dass der gesellschaftliche Wandel für die Kirche fundamentale Konsequenzen hat. Wie wird die Gemeinde von morgen aussehen? Wohin geht die Kirche: Quo vadis ecclesia?


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kath 2:30 Auf ein Wort LogoEinen geliebten Menschen zu verlieren, bedeutet einen großen Bruch im Leben. Der Lebenslauf verschiebt sich. Nichts ist mehr, wie es war. Wo Glück war, ist Leere. Wo Hoffnung war, greift Sprachlosigkeit um sich. Die Trauer ergreift uns in unserer ganzen Existenz. Worte können das, was da geschieht, kaum zum Ausdruck bringen.


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Biblische Einsichten zur Treue

kath 2:30 Auf ein Wort Logo„Treu ist Gott!“ (1 Kor 1,9; 2 Kor 1,18) – dieser Ausruf des Paulus bringt das Urvertrauen des Menschen auf Gott zum Ausdruck.  Unser Erleben und unsere Lebenserfahrung bestätigen das. Die Natur und die Gesetze, die Gott seiner Schöpfung gegeben hat, sind grundsätzlich verlässlich. Im Großen und Ganzen finden die Menschen eine stabile Lebensgrundlage vor. Ein willkürlicher Gott, der heute anders als morgen handeln würde, widerspricht unserer allgemeinen Erfahrung.
Gott ist treu! Diese Aussage ist die Grundlage des christlich-jüdischen Gottesbildes. Ohne dieses Urvertrauen in die Treue Gottes fällt der Mensch in eine existenzbedrohende Unsicher-heit. Weil Gott treu ist, können wir uns darauf verlassen, dass er zu seinen Verheißungen steht. Weil Gott treu ist, können wir darauf vertrauen, dass es ein Morgen gibt. Weil Gott treu ist, können wir auf seine Zuverlässigkeit bauen. Weil Gott treu ist, können wir auf ihn hoffen, auch wenn wir ihm oder unseren Mitmenschen gegenüber treulos geworden sind.


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kath 2:30 Auf ein Wort LogoGedanken zur Bedeutung von Tod und Nahtoderfahrungen

Der November steht vor der Tür. In unseren Breiten ist er der traditionelle Monat des Totengedenkens. Die früh einsetzende Dunkelheit und das im Allgemeinen trübe Wetter tragen ein Übriges zu dieser Charakterisierung bei. Die Umstände, die den Monat November prägen, führen den Menschen in der nördlichen Hemisphäre wie von selbst vor die Erkenntnis der eigenen Vergänglichkeit.


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Ein kleiner religionsphilosophischer Essay über das Wunder

kath 2:30 Auf ein Wort LogoKeine Religion ohne Wunder! Gleich welcher Glaubensrichtung man anhängt, das Wunderbare ist wesentlicher Bestandteil religiöser Traditionen. Vielleicht liegt der Grund in der Sehnsucht nach Vergewisserung. Das Unerklärliche, eigentlich Unmögliche wird als sicht- und erfahrbares Eingreifen der jenseitigen Macht aufgefasst. Sie greift in die irdische Wirklichkeit ein und handelt scheinbar auf eine Weise, die die Naturgesetze außer Kraft setzt. Für viele sind Wunder daher ein Beweis für die Existenz ihres Gottes.


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kath 2:30 Auf ein Wort LogoDer Wiener Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn hat in seinen Gedanken zum Evangelium vom 26. Sonntag im Jahreskreis B (Markus Markus 9, 38-43.45.47-48) das Verhältnis von Höllenangst und Gottesfurcht erörtert.

Kardinal Schönborn stellt zu Recht fest, dass kein Zweifel daran bestehen kann, dass Jesus selbst immer wieder von Teufel und Hölle gesprochen wird. Gleichzeitig warnt er allerdings vor drei populären Fehldeutungen:


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oder: Gottes Liebe und des Menschen Freiheit

kath 2:30 Auf ein Wort LogoWie oft wünschen wir uns gerade in den großen und kleinen Krisen und Katastrophen des Lebens, Gott möge doch helfend eingreifen und alles – möglichst sofort und in unserem Sinne – zum Guten wenden. Und wie oft wenden wir uns dann ob des scheinbaren Ausbleibens der göttlichen Rettungstat enttäuscht ab und klagen Gott an, wie er das alles denn überhaupt zulassen könne. Letztlich wünschen wir uns, Gott würde solange an den Stellschrauben des Lebens drehen, bis alles stimmt und bis das Leid aus der Welt fortgenommen ist.

Gott als großer Mechaniker und das Leben als Uhrwerk, bei dem alles nach Plan verläuft – ein verlockender, aber auch ein gefährlicher Gedanke. Denn ein solcher Gott könnte dem Menschen keine Freiheit zubilligen. Das Leben würde einem inneren Zwang folgen, der jeden freien Willen ausschlösse. Computer funktionieren so, nicht aber der Mensch. Der Kurzfilm „Spin“ von Jamin Winans spekuliert mit der Möglichkeit, Gott würde an den Stellschrauben des Lebens drehen und so das Schicksal der Menschen beeinflussen (sehen Sie hier den Film bei Youtube).

(veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von DoubleEdgeFilms)


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