Das Webstandards Magazin (Magazin für Social-Web-Design) veröffentlicht in seiner aktuellen Ausgabe (10/11, S. 36-38) einen Beitrag über unseren Weblog Kath 2:30. Wir, das Kath 2:30-Team, freuen uns über diese Aufmerksamkeit gerade in einem Medium, das nicht dem genuin kirchlichen Bereich angehört. Es bestätigt den Weg der Katholischen Citykirche Wuppertal, bewusst in die Öffentlichkeit der Gesellschaft zu gehen und die Menschen in ihrem Alltag aufzusuchen. Hier spielt eben zunehmend auch das Internet und die Möglichkeiten des sog. Web 2.0 eine wichtige Rolle.
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Weitgehend unbeachtet von der allgemeinen Öffentlichkeit und ihrer Meinungsbildung vollzieht sich im kirchlichen Binnenbereich erneut ein Vorgang, der in den letzten 20 Jahren wiederholt zu beobachten war.
Es begann 1989 mit der Kölner Erklärung, einem Memorandum, mit dem seinerzeit weltweit über 700 Theologinnen und Theologen gegen den ihrer Ansicht nach autoritären Leitungsstil des damaligen Papstes Johannes Paul II und dessen Verhalten bei der Erteilung kirchlicher Lehrerlaubnisse, der sogenannten „missio canonica“, opponierten. Damals prägte sich ein kommunikativer Stil in der Kirche aus, der bis heute in verschiedenen Varianten imitiert wurde. Denn statt sachlich-argumentativer Auseinandersetzung folgte eher autoritäre Zurechtweisung und Sanktionierung seitens der kirchlichen Autoritäten.
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Das Osterwort von Superintendentin Ilka Federschmidt und Stadtdechant Dr. Bruno Kurth (beide Wuppertal) in der Westdeutschen Zeitung vom 23. April 2011
Dieses Jahr stehen die Chancen gut für ein richtig schönes Osterwetter. Nicht nur Frühling, der Sommer liegt schon fast in der Luft. Die meisten Menschen sind in entsprechend sonniger Stimmung. Wir leben auf.
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Sag mir, was du brauchst, nicht, woran du glaubst: Die Nothilfe in dem von Flut, Armut und Ungleichheit geplagten Pakistan birgt auch die Chance auf Versöhnung.
Von Øle Schmidt
Mühsam zieht ein Esel einen klapprigen Holzkarren hinter sich her. Ein Händler bereitet seinen Tee und sein Brot auf offenem Feuer zu. Die Zeit im Sindh, im Süden Pakistans, scheint stehen geblieben zu sein. Neben einem Kamel hupt sich ein großer, hoffnungslos überladener Lastwagen den Weg über die nicht geteerte Straße frei. Teil dieser schrägen Soundsymphonie ist das Klingeln von Handys. Mittelalter und Moderne in lärmender Koexistenz.
Wenn sie uns Weiße sehen, schauen die Menschen mit kindlich großen Augen. Sie schütteln unsere Hände, wollen wissen, woher wir kommen, was wir hier machen. In Pakistan arbeitet etwa die Caritas seit mehr als fünf Dekaden, hier im staubigen Jacobabad nun seit einigen Monaten, um mitzuhelfen, die Katastrophe nach der Katastrophe abzufedern. Um Hilfe für die zumeist landlosen Bauern zu leisten, nachdem die Fluten ihre Lehmhäuser verschlungen haben, Tiere und Werkzeuge – und ihre Vorräte an Samen und Dünger. Denn die Winteraussaat von Weizen und Linsen, sie beginnt jetzt.
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Die Westdeutsche Zeitung Wuppertal veröffentlicht regelmäßig die Rubrik “Drei Fragen an”. In der Ausgabe vom 7. Januar 2011 beantwortete Pastoralreferent Dr. Werner Kleine drei Fragen des Redakteurs Florian Launus zum Ende der Weihnachtszeit. Wir dokumentieren hier den Beitrag in einer etwas ausführlicheren Fassung:
1. Herr Kleine, jetzt feiern wir den Dreikönigstag. Der richtige Zeitpunkt, um Weihnachten abzuhaken?
Dr. W. Kleine: Noch nicht ganz. Die Weihnachtszeit geht seit der Liturgiereform von 1970 in der katholischen Kirche bis zum Fest “Taufe des Herrn”, das am Sonntag nach dem Dreikönigstag gefeiert wird. Am Fest “Taufe des Herrn” wird insbesondere das Evangelium von der Taufe Jesu verkündet, bei der Gott als “seinen geliebten Sohn” offenbarte. Das Fest zeigt also noch eine deutlich weihnachtlichte Tendenz, insofern hier noch einmal die Menschwerdung Jesu als des Sohnes Gottes vor Augen geführt wird.
Mit dem Fest “Taufe des Herrn” endet die Weihnachtszeit und es beginnt die sogenannte “Zeit im Jahreskreis”.
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Was sich wie der Kampf des Jahres anhört, spiegelt in Wirklichkeit eine Kampagne des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken e.V. wider, die “den heiligen Nikolaus wieder in den Vordergrund zu stellen und einer Verwechslung mit der Kunstfigur des Weihnachtsmannes entgegen zu wirken” (Quelle: www.weihnachtsmannfreie-zone.de) sucht. Offenkundig braucht der Bischof von Myra eine eigene Lobby, wird er doch vom Weihnachtsmann in die Enge getrieben.
Ich muss zugeben, dass mir diese protestantische Haltung der deutschen Katholiken nicht nur nicht gefällt; sie geht auch in die Irre. Sicher: Auch mir gefallen viele Möchtegern-Weihnachtsmänner nicht, die in der Adventszeit die Innenstädte bevölkern. Aber nicht, weil es Weihnachtsmänner sind, sondern weil sie offenkundig einem rheinländischen Missverständnis entspringen, dass man zwischen Halloween, Karneval und Christopher Street Day auch noch die Adventszeit mit schlechten Verkleidungen belästigen muss. Wie sonst soll man die eher an Werbefiguren für rote Bademäntel und billige Blinkemützen erinnernden Gestalten in den Fußgängerzonen erklären.
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31. Sonntag im Jahreskreis – Lesejahr C – Lk 19, 1 – 10
Die Geschichte von dem Oberzöllner Zachäus, wie er da auf seinem Maulbeerfeigenbaum sitzt und auf das Vorbeikommen Jesu wartet, ist eine sehr prägnante und uns darum wohlvertraute Erzählung des Lukas. Wohl keine Erstkommunionvorbereitung, die auf ihre Erwähnung verzichtet, schon weil – wie unsere Erstkommunionkinder in der Regel ja auch – dieser Zachäus klein von Wuchs war.
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30. Sonntag im Jahreskreis – Lesejahr C – Lk 18, 9-14
In der Beschäftigung mit dem Evangelium dieses Sonntags einerseits und der Feier des Weltmissionssonntags, den die Kirche in dieser Woche begeht, andererseits fallen einige Schlagworte ins Auge: Selbstein- oder -überschätzung – Demut – Überzeugung – Mission.
Da berichtet uns das Evangelium von zwei Männern, einem gesetzestreuen, aufrichtigen und frommen Pharisäer und einem Zöllner, der die Menschen über den Tisch zieht, um sich selbst zu bereichern. Für unser Verständnis scheint klar, welches Leben als gelungen bezeichnet werden darf – Jesus zeigt einen anderen Blick, wenn er dieses Gleichnis erzählt: Beide Männer sind zum Tempel gekommen, der Pharisäer läuft sofort nach vorne und preist…sich! Der Zöllner hingegen weiß um sein Versagen, um das Misslungene seines Lebens. Demütig bleibt er in der letzten Ecke des Tempels stehen und – so heißt es – wagt nicht einmal den Blick in den Himmel zu heben, sondern bittet nur still: Guter Gott, sei mir Sünder gnädig.
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29. Sonntag im Jahreskreis – Lesejahr C – 2 Tim 3,14-4,2; Lk 18, 1-8
Ich meine, dass der letzte Satz dieses Evangeliums ein besonderes Augenmerk erfordert. Sehr unüblich für einen Evangelientext endet er mit einer Frage, die direkt an jeden von uns gerichtet ist: Wird jedoch der Menschensohn, wenn er kommt, auf der Erde noch Glauben vorfinden?
Dieser Satz scheint mir an Aktualität nicht übertroffen werden zu können und es lässt gleichzeitig erschrecken, dass schon zu Beginn des Christentums dieser Gedanke präsent war.
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Stadtpatron der Stadt Wuppertal
Mehr Information zum Heiligen Laurentius finden sie unter
www.stadtpatron-wuppertal.de.
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