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kath 2:30 Dies DominiDies Domini – Palmsonntag, Lesejahr C

Das Buch des Lebens ist dem Menschen in sein Antlitz geschrieben. Die feinen Fältchen erzählen von heiterer Gelassenheit, die tieffurchigen Falten hingegen von großer Erfahrung. Das von Furchen durchschichtete Gesicht hat Geschichte. Verantwortung, Not und Leid, Freude und Hoffnung hinterlassen Spuren. Wahrhaftig: Das Antlitz eines Menschen ist ein offenes Buch, das das Leben selbst schrieb und schreibt.

Das Gesicht erzählt viel über einen Menschen. Nicht nur seine Geschichte, auch seine Emotionen verschaffen sich hier Ausdruck. Selbst das Unterbewusste, das schwer Kontrollierbare, findet hier seinen Weg zur Welt. Feinste Regungen teilen sich dem Gegenüber mit. Selbst ein Mensch mit einem hohen Maß an Selbstbeherrschung kann sich dem nicht wirklich widersetzen. Das Innerste des Menschen findet in seinem Gesicht einen Ausdruck. Die Haut ist eben elastisch und zeigt an, was unter ihr ist. Deshalb zeichnen sich gerade die Schrunden und Abgründe der Seele so deutlich auf dem Antlitz ab.

Das Antlitz des Menschen ist in vielerlei Hinsicht sein Tor zur Welt. Augen, Mund und Ohren – diese wichtigsten Kommunikationsorgane des Menschen – sitzen im Gesicht. Mimik und Gestik begleiten das Gesagte und determinieren es ebenso wie der Tonfall der Stimme. Ob das Gesagte auch immer das Gemeinte ist, wird erst durch diese Interpretamente wirklich erkennbar. Wo das geschriebenen Wort bisweilen fragen lässt, welcher Aspekt eines Satzes die eigentliche Betonung trägt, helfen Mimik, Gestik und Tonfall den Angesprochenen, das Gesagte auch im Sinne des Gemeinten zu verstehen. Das Evangelium vom Palmsonntag im Lesejahr C – die Lukaspassion – liefert dafür ein Paradebeispiel. Jesus wird im Hohen Rat verhört. Man sucht dort nach einem todeswürdigen Grund in Jesu Handeln und Reden. Die Anklage lautet auf Gotteslästerei. Dementsprechend fragt man ihn:

Wenn du der Messias bist, dann sag es uns! (Lukas 22,67)

Die Antwort Jesu erscheint ausweichend:

Auch wenn ich es euch sage – ihr glaubt mir ja doch nicht. (Lukas 22,67)

Das ist ein wichtiger Hinweis auf das Verständnis des Wortes Gottes überhaupt. Das bloß Gesagte wird erst durch den Glauben als Wahrheit erkannt. Wenn Jesus über sich selbst sagen würde, dass er der Messias sei, erweckt das noch nicht aus sich heraus das Bekenntnis zu ihm. Erst wer in Jesus den Messias erkennt, würde durch eine solche Aussage Bestärkung erlangen. Die Selbstbezeichnung als Messias sagt in sich eben noch nichts aus. Man kann ihr zustimmen oder man kann sie ablehnen. Und genau das passiert im Folgenden. Der Evangelist Lukas protokolliert im unmittelbaren Anschluss diese Aussage Jesu:

Von nun an wird der Menschensohn zur Rechten des allmächtigen Gottes sitzen. (Lukas 22,69)

Das ist eigentlich genau das, worauf seinen Ankläger gewartet haben, die prompt antworten:

Du bist also der Sohn Gottes. (Lukas 22,70b)

Das ist keine Frage. Das ist eine Feststellung. Es ist aber keine Feststellung des Glaubens. Es ist eine Feststellung einer Anklage, die polemisch vorgetragen gegen Jesus gewendet wird.

Die Antwort Jesu hingegen ist scheinbar eindeutig:

Ihr sagt es – ich bin es. (Lukas 22,70cd)

Das geschriebene Wort selbst ist uneindeutiger als es den glaubenden Lesern und Hörerinnen lieb sein dürfte. Es ist ja die Frage, wo die Betonungen gesetzt werden. Liegt die Betonung auf „Ihr“ oder auf „sagt“? Im ersten Fall würde Jesus den Vorwurf einfach indifferent zurückspiegeln. Im zweiten Fall hingegen würde er die Aussage bestätigen. Und tatsächlich scheint hier Letzteres der Fall zu sein, denn das anschließende „Ich bin es“ bestätigt das ja gerade.

Nun ist aber gerade die Selbstaussage, Sohn Gottes zu sein, in sich noch kein todeswürdiges Verbrechen. Sohn oder Tochter zu sein ist eine allgemeine Selbstaussage von Glaubenden, die ihre Beziehung zu Gott im Sinne eines Kindschaftsverhältnisses definieren. So heißt es etwa bei dem Propheten Hosea:

Als Israel jung war, gewann ich ihn lieb, ich rief meinen Sohn aus Ägypten. (Hosea 11,1)

Auch die Herrscher Israels werden des Öfteren als Söhne Gottes bezeichnet. So heißt es in der an David gerichteten Verheißung Gottes über seinen Nachfolger:

Ich will für ihn Vater sein und er wird für mich Sohn sein. (2 Samuel 7,14)

Man könnte hier noch zahlreiche weitere Beispiele aus dem Alten Testament anführen, die deutlich machen, dass die Rede davon „Sohn Gottes“ zu sein, in sich nicht nur nichts Anstößiges in sich trägt, sondern auch in sich keine Aussage beinhaltet, der sich selbst so Bezeichnende würde für sich göttliche Anspruche geltend machen.

Es ist vielmehr der kleine unbedeutend erscheinende Nachsatz, der den eigentlichen Skandal beinhaltet:

Ich bin es. (Lukas 22,70d)

Der griechische Urtext schreibt hier die Worte ἐγώ είμι (gesprochen: egó eimi). Das sind exakt die Worte, mit der die Septuaginta – die griechische Übersetzung des Alten Testamentes – die Übersetzung des dem Mose am brennenden Dornbusch geoffenbarten Gottesnamens wiedergibt:

ἐγώ εἰμι ὁ ὤν (gesprochen – egó eimi ho ón) (Exodus 3,14)

Meist wird das übersetzt mit „Ich bin der Ich-bin-da“. Wörtlich übersetzt bedeutet der griechische Text der Septuaginta allerdings: „Ich bin der Seiende“. Das ist der Name Gottes, den Mose dem Volk Israel überbringen soll – ein Name, der eigentlich gar kein Name, sondern eine Zusage ist.

Später spricht Gott dann selbst zu seinem Volk:

Ich bin JHWH, dein Gott, der dich aus Ägypten herausgeführt hat, aus dem Sklaven haus. (Exodus 20,2)

Hier findet sich das berühmte Tetragramm JHWH (hebräisch: יהוה), die Bezeichnung Gottes, die die Juden aus Ehrfurcht bis heute nicht aussprechen, sondern durch אֲדֹנָי (gesprochen: Adonai – das bedeutet: Herr) ersetzen. Für den hier gegebenen Zusammenhang ist aber eben wichtig, dass JHWH der ist, der von sich sagt: Ich bin der Seiende.

Die Reaktion der Ankläger im Hohen Rat auf die Aussage Jesu kann sich aus den genannten Gründen eben nicht auf die Aussage, er sei der Sohn Gottes, beziehen. Sie bezieht sich auf das „Ich bin es“. Man muss sich die Reaktion genau anschauen:

Was brauchen wir noch Zeugenaussagen? Wir haben es selbst aus einem Mund gehört. (Lukas 22,71)

Die Ankläger konstatieren also ein Geständnis Jesu. Jesus hat das bestätigt, wessen er beschuldigt wurde. Und die Anklage lautet darauf, Messias zu sein, der Gesandte Gottes. Nun aber hat Jesus mehr getan, als das zu bestätigen. Darauf deutet die Reaktion der Ankläger hin, die in anderen Evangelien noch viel dramatischer beschrieben wird. So heißt es bei Matthäus:

Da zerriss der Hohepriester sein Gewand und reif: Er hat Gott gelästert! Was bedürfen wir weitere Zeugen? Siehe, jetzt habt ihr die Gotteslästerung gehört. Was ist euer Urteil? Sie antworteten und sprachen: Er ist des Todes schuldig. (Matthäus 26,65f)

Jesus hat also durch seine Aussage eine Gotteslästerung begangen. Er hat also nicht nur einfach „Ich bin es“ als Bestätigung „Sohn Gottes“ zu sein gesagt. Er hat den Gottesnamen JHWH ausgesprochen. Das ἐγώ εἰμι rekurriert eben auf die Offenbarung des Namens Gottes in Exodus. Für die Evangelisten und die Glaubenden ist klar: In diesem Jesus von Nazareth offenbart sich JHWH. Für diejenigen, die nicht an diese Art der Messianität glauben können, wie die Ankläger, wird aber im respektlosen Aussprechen des Gottesnamens, mehr aber noch in dessen Verwendung als Selbstbezeichnung eine unerhörte Gotteslästerung begangen.

Das geschriebene Wort ist hier geduldig. Erst die Interaktion, die Mimik, Betonung und Gestik, der Tonfall, die das geschriebene Wort – wenn überhaupt nur mühsam – nicht wiedergaben können, lassen den wahren Sinn erkennen.

Ähnlich verhält es sich wenige Verse später vor Pontius Pilatus. Die Ankläger des Hohen Rates konnten Jesus dort kaum der Gotteslästerung anklagen. Einen römischen Statthalter hätte das wohl kaum interessiert. Gleichwohl brauchten die Ankläger des Hohen Rates den römischen Statthalter, denn sie hatten kein Recht der Todesgerichtsbarkeit. Das stand allein dem römischen Staat zu, der Judäa besetzt hatte. Man muss also eine andere Anklage finden. Da Jesus das Reich Gottes verkündet hatte, plädierte man deshalb auf umstürzlerischen Landesverrat: Jesus strebe an, König der Juden zu werden. Demzufolge frage Pontius Pilatus Jesus:

Bis du der König der Juden? (Lukas 23,3a)

Darauf antwortet Jesus:

Du sagst es. (Lukas 23,3b)

Auch hier ist wieder zu beachten, dass der Text keine Hinweis auf die Betonung gibt. Jesus könnte „Du“ betont haben, oder eben „sagst“. Im ersten Fall würde es sich um eine reine Behauptung des Pilatus handeln, in Letzterem würde Jesus die Aussage des Pilatus bestätigen. Pilatus aber wendet sich an die Ankläger:

Ich finde nicht, dass dieser Mensch eines Verbrechens schuldig ist. (Lukas 23,4)

Das macht nur Sinn, wenn Jesus hier das „Du“ betont hat. Er bestätigt den Vorwurf des Pilatus eben gerade nicht.

Das Ränkespiel um Jesus ist hier aber nicht zu Ende. Eigentlich hätte Pilatus Jesus freilassen müssen. Aber er wird von den Anklägern unter Druck gesetzt:

Er wiegelt das Volk auf und verbreitet seine Lehre im ganzen jüdischen Land von Galiläa bis hierher. (Lukas 23,5)

Mit „Galiläa“ ist das Stichwort gegeben, das Pilatus einen eleganten Ausweg finden lässt. Er überstellt Jesus an den Tetrarchen Herodes Antipas. Als Tetrarch war er ein römischer Vasall, ein der römischen Führung unterstellter Lokalfürst. Zu seinem Herrschaftsbereich gehörten Galiläa und Peräa. Jesus von Nazareth war also sein Untertan. Offenkundig weilte er zum Paschafest in Jerusalem. Und offenkundig hatte er schon von Jesus gehört. Gerade im sogenannten „galiläischen Frühling“, der Anfangszeit des öffentlichen Wirkens Jesu in Galiläa, verbreitete sich die Kunde von ihm, seinen Worten und seinen Taten rasant. Immer wieder wiesen die Evangelien darauf hin. Auch dem Lokalfürsten, der sicher seine Spione überall im Land hatte, dürfte das nicht verborgen geblieben sein. Tumb sensationsheischend erhofft er sich jetzt, etwas zu sehen und zu hören zu bekommen:

Herodes freute sich sehr, als er Jesus sah; schon lange hatte er sich gewünscht, mit ihm zusammenzutreffen, denn er hatte von ihm gehört. Nun hoffte er, ein Wunder von ihm zu sehen. Er stellte ihm viele Fragen, doch Jesus gab ihm keine Antwort. (Lukas 23,8f)

Das muss den Herrscher ohne wahre Macht sehr gelangweilt haben. Er bekommt nichts aus Jesus heraus. Jesus verweigert die Aussage. Doch hier gilt noch nicht einmal „in dubio pro reo“ – im Zweifel für den Angeklagten. Und Herodes scheint das Spektakel zu lieben – ein Spektakel, das Jesus ihm verweigert. Vom fordernden Verhalten der auch anwesenden Ankläger Jesu getrieben treibt er deshalb seinen Spott mit Jesus und schickt ihn schließlich zurück. Lukas stellt fest:

An diesem Tag wurden Herodes und Pilatus Freunde; vorher waren sie Feinde gewesen. (Lukas 23,12)

Jesus ist zum Spielball der Mächtigen geworden. Der Mensch zählt hier nichts. Die einen wollen seinen Tod, weil er in ihren Augen Gott gelästert hat – als wenn Gott nicht selbst in der Lage wäre, Gerechtigkeit zu schaffen; der andere möchte sich nicht die Finger schmutzig machen; der dritte im Bunde hat sich in der Hölle der Langeweile eingerichtet und macht deshalb anderen das Leben zur Hölle. Vereint in der Gleichgültigkeit werden da sogar Feinde zu Freunden. Und in der Mitte – hin- und hergeführt – steht ein Mensch, der kein Mensch mehr ist. Ein Mensch, dem man sein Ansehen nimmt, ins Gesicht schlägt, diesen Spiegel der Seele, dem man statt der Lebenslinien Todesfurchen einmeißelt wie in einen Stein. Nicht ohne Grund heißt es in der ersten Lesung vom Palmsonntag im Lesejahr C:

Deshalb mache ich mein Gesicht hart wie einen Kiesel; ich weiß, dass ich nicht in Schande gerate. (Jesaja 50,7)

Der Gottesknecht, der das hier von sich selbst sagt, sucht in dem zu Stein gewordenen Antlitz den Schutz vor den Todesfurchen, die die Feinde im beibringen wollen. Sein Antlitz erzählt eigentlich eine andere Geschichte:

Gott, der Herr, gab mir die Zunge eines Jüngers, damit ich verstehe, die Müden zu stärken durch ein aufmunterndes Wort. Jeden Morgen weckt er mein Ohr, damit ich auf ihn höre wie ein Jünger. Gott, der Herr, hat mir das Ohr geöffnet. Ich aber wehrte mich nicht und wich nicht zurück. (Jesaja 50,4f)

Zunge und Ohr – diese Tore zur Welt – waren offen für das Wort Gottes, von dem der Gottesknecht erfüllt war, so erfüllt, dass er geradezu überfloss und selbst vor den Feinden nicht schweigen konnte. Die zahlten es ihm heim – und so muss er sich vor ihnen verschließen. Sein Antlitz friert ein. Die Feinde löschen das Buch des Lebens aus.

Jesus wird zwischen den Parteien und deren egomanen Bedürfnissen hin- und hergestoßen. Sein Antlitz wird nicht mehr wahrgenommen. Man wird ihn entmenschlichen. Er wird den Tod finden.

Das ist in diesen Tagen aktueller als es vielen Glaubenden lieb sein dürfte. Die egomanen Bedürfnisse der Mächtigen sind in allen Zeiten wirksam – damals wie heute. Europa beruft sich gerne vor lauter Angst auf eine christliche Tradition, die zu leben es nicht imstande ist. Europa ist nicht mehr in der Lage, denen, die den Feinden ihren Rücken und ihr Leben hinhalten mussten, ins Antlitz zu schauen. Europa baut Zäune. Und Europa schließt Verträge, in denen der Mensch nur noch zur Verhandlungssache wird. Wer vor Jahr und Tag noch gesagt hätte, die Türkei würde bald EU-Mitglied sein, er wäre mit Hohn und Spott überzogen worden. Nun aber wird nicht nur ein beschleunigter Weg des EU-Beitritts für ein Land, in dem Menschenrechte und Pressefreiheit verhandelbare Werte zu sein scheinen, eröffnet; es wird auch Leben gegen Leben aufgerechnet: Für einen zurückgeführten Syrer, muss ein Syrer aufgenommen werden. Mit Verlaub: Europa! Du bist drauf und dran, dein Gesicht zu verlieren!

Da sind keine feinen Züge der Gelassenheit mehr, sondern nur noch Krater irrationaler Angst. Da sind keine Falten weiser und tiefer Lebenserfahrung, sondern nur noch die fratzenhaften Züge, die sonst nur Besessenen zu eigen sind, die in faustischer Absicht ihre Seelen und mit ihnen ihre Identität um einen labilen Wohlstand verkauft haben. Europa – du hättest die Chance gehabt, zu werden. Europa – du bist im Begriff, zu verderben. Aber du hast noch eine Chance. Die eine Chance, die sich auch damals in Jerusalem auftat, als der wankelmütige Statthalter den Anklägern ein menschliches Antlitz zeigt:

Ecce homo! – Siehe, der Mensch! (Johannes 19,5)

Aber das hat damals schon zu nichts geführt. Wird das Europa aus dem Jahr 2016 sich dessen besinnen, dessen es sich immer rühmt, ihm, der damals geschlagen und verspottet sein Antlitz hinhalten musste vor dem römischen Prätorium? Europa – mit wem willst du eigentlich im Bunde sein? Europa – sieh hin! Europa – sieh an!

Dr. Werner Kleine

Dr. Werner Kleine

Autor: Dr. Werner Kleine

Dr. Werner Kleine ist katholischer Theologe und Initiator der Katholischen Citykirche Wuppertal. Er tritt für eine Theologie ein, bei der der Mensch im Mittelpunkt steht.

1 Kommentar

  1. Gaudio schrieb am 20. März 2016 um 08:31 :

    Es ist doch viel schlimmer. Man muss nicht erst aus Europa heraus, um Einschränkungen der Pressefreiheit und verhandelbare Menschenrechte aufzuspüren. Die Türkei passt also ganz gut zu uns. Die religiös-fundamentalistischen Regierungen sind auf dem Vormarsch.

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