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kath 2:30 Aktuell LogoMortui vivos docent – Die Toten lehren die Lebenden. So lautet ein alte lateinische Weisheit. Im Tod kommt zwar ein Leben an sein Ende. Aber das, was den Lebenden ausgemacht hat, geht nicht verloren. Die letzte Seite des Lebensbuches eines Menschen ist geschrieben, die ganze Erfahrung und Weisheit dieses Menschenlebens aber ist noch da. Sie kann fruchtbar für die werden, die in Dankbarkeit in diesem Buch blättern.

Die Bedeutung, die die Verstorbenen für die Hinterbliebenen haben, kann man auch an der Bestattungskultur sehen. Frühere Generationen haben viel in das Totengedenken investiert. Reich gestaltete Gräber zeugen von der Wertschätzung, die man den Verstorbenen und ihrer Lebenszeit entgegengebracht hat. Der Tod weiß viel vom Leben. Und die Gräber erzählen viel von denen, die sie beherbergen.


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kath 2:30 Dies DominiLesejahr C – Lk 22,14-23,56

Vertrauen bis zuletzt

An diesem Sonntag, dem Palmsonntag, an dem wir die Passionsgeschichte Jesu nach dem Bericht des Evangelisten Lukas vorgetragen bekommen haben, werden wir vor eine schwierige Herausforderung gestellt. An kaum einer anderen Stelle des Kirchenjahres fallen Freude und Trauer, Hoffnung und Angst so auf einen Punkt wie am Palmsonntag. Gerade wird Jesus bei seinem Einzug in Jerusalem freudig begrüßt und gerade noch huldigen ihm die Menschen und singen „Hosianna“, da bricht die Leidensgeschichte in diese Hosianna-Freude.


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kath 2:30 Aktuell LogoEs ist gut 1 Woche her, dass der Nationaltorhüter Robert Enke nach seinem tragischen Tod unter großer nationaler und internationaler Anteilnahme beerdigt wurde. Keiner dürfte wohl von der Trauerfeier im Heimstadion Robert Enkes in Hannover unberührt geblieben sein. Vor allem der Moment, als unter den Klängen der Fußballhymne „You’ll never walk alone“ der Sarge Robert Enkes von seinen Mannschaftskollegen aus dem Stadion getragen wurde, war intensiv.


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kath 2:30 Auf ein Wort LogoEinen geliebten Menschen zu verlieren, bedeutet einen großen Bruch im Leben. Der Lebenslauf verschiebt sich. Nichts ist mehr, wie es war. Wo Glück war, ist Leere. Wo Hoffnung war, greift Sprachlosigkeit um sich. Die Trauer ergreift uns in unserer ganzen Existenz. Worte können das, was da geschieht, kaum zum Ausdruck bringen.


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kath 2:30 Aktuell Logo „Michael Jackson ist tot“ – der selbsternannte „King of Pop“ verstarb am 26. Juni 2009. Sein Tod löste nicht nur bei seinen Fans in der Welt Bestürzung und Trauer hervor. Sogar Nachrichtensendungen des öffentlich-rechtlichen Fernsehens und renommierte Tages- und Wochenzeitschriften berichteten ausführlich, teilweise sogar in Sonderausgaben, vom Sterben der Poplegende. Bis heute – fast zwei Wochen nach dem Tod Jacksons – hält sich das Thema in den Nachrichten: Die Todesursache, das Sorgerecht für die hinterbliebenen Kinder, das Testament Jacksons und die nahende Trauerfeier – all das gibt Anlass zu öffentlichen Spekulationen.


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