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Sag mir, was du brauchst, nicht, woran du glaubst: Die Nothilfe in dem von Flut, Armut und Ungleichheit geplagten Pakistan birgt auch die Chance auf Versöhnung.

Von Øle Schmidt

kath 2:30 ReportageMühsam zieht ein Esel einen klapprigen Holzkarren hinter sich her. Ein Händler bereitet seinen Tee und sein Brot auf offenem Feuer zu. Die Zeit im Sindh, im Süden Pakistans, scheint stehen geblieben zu sein. Neben einem Kamel hupt sich ein großer, hoffnungslos überladener Lastwagen den Weg über die nicht geteerte Straße frei. Teil dieser schrägen Soundsymphonie ist das Klingeln von Handys. Mittelalter und Moderne in lärmender Koexistenz.

Wenn sie uns Weiße sehen, schauen die Menschen mit kindlich großen Augen. Sie schütteln unsere Hände, wollen wissen, woher wir kommen, was wir hier machen. In Pakistan arbeitet etwa die Caritas seit mehr als fünf Dekaden, hier im staubigen Jacobabad nun seit einigen Monaten, um mitzuhelfen, die Katastrophe nach der Katastrophe abzufedern. Um Hilfe für die zumeist landlosen Bauern zu leisten, nachdem die Fluten ihre Lehmhäuser verschlungen haben, Tiere und Werkzeuge – und ihre Vorräte an Samen und Dünger. Denn die Winteraussaat von Weizen und Linsen, sie beginnt jetzt.


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kath 2:30 Aktuell LogoDas „Projekt Weltethos“ des Schweizer Theologen und Philosophen Hans Küng stand am 10. Juli 2009 im Mittelpunkt der von WDR 5 ausgetrahlten Sendung „Das philosophische Radio“. Hans Küng ist einer der profiliertesten Theologen der Neuzeit. In der Zeit des zweiten Vatikanischen Konzils war er Konzilsberater. Seine Kritik an der Enzyklika „Humanae vitae“ und die damit verbundene Anfrage an die päpstliche Unfehlbarkeit, die ihren Niederschlag schließlich in der Schrift „Unfehlbar?. Eine Anfrage“ 1970 fand, führten zu langwierigen Konflikten, die in letzer Konsequenz 1979 zum Entzug der kirchlichen Lehrerlaubnis (dem nihil obstat). In der Folge arbeitete Hans Küng als akultätsunabhängiger Professor für Ökumenische Theologie an der Univeristät Tübingen.
Hans Küng ist Initator des Stiftung Weltethos, die auf die programmatische Schrfit „Projekt Weltethos“ zurückgeht, die er 1990 vorgelegt hat. Das „Projekt Weltethos“ beruht auf vier Grundprinzipien:


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