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Sag mir, was du brauchst, nicht, woran du glaubst: Die Nothilfe in dem von Flut, Armut und Ungleichheit geplagten Pakistan birgt auch die Chance auf Versöhnung.

Von Øle Schmidt

kath 2:30 ReportageMühsam zieht ein Esel einen klapprigen Holzkarren hinter sich her. Ein Händler bereitet seinen Tee und sein Brot auf offenem Feuer zu. Die Zeit im Sindh, im Süden Pakistans, scheint stehen geblieben zu sein. Neben einem Kamel hupt sich ein großer, hoffnungslos überladener Lastwagen den Weg über die nicht geteerte Straße frei. Teil dieser schrägen Soundsymphonie ist das Klingeln von Handys. Mittelalter und Moderne in lärmender Koexistenz.

Wenn sie uns Weiße sehen, schauen die Menschen mit kindlich großen Augen. Sie schütteln unsere Hände, wollen wissen, woher wir kommen, was wir hier machen. In Pakistan arbeitet etwa die Caritas seit mehr als fünf Dekaden, hier im staubigen Jacobabad nun seit einigen Monaten, um mitzuhelfen, die Katastrophe nach der Katastrophe abzufedern. Um Hilfe für die zumeist landlosen Bauern zu leisten, nachdem die Fluten ihre Lehmhäuser verschlungen haben, Tiere und Werkzeuge – und ihre Vorräte an Samen und Dünger. Denn die Winteraussaat von Weizen und Linsen, sie beginnt jetzt.


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kath 2:30 Dies DominiEine Stellungnahme aus der Sicht eines Beraters für Kriegsdienstverweigerer zur aktuellen Afghanistandiskussion

Das Streben nach Frieden und Gerechtigkeit gehört wohl zu den größten Sehnsüchten der Menschheit. Frieden und Gerechtigkeit zu sichern, ist nach dem zweiten Weltkrieg und der mit dem ersten Atombombenabwurf sichtbar gewordenen Möglichkeit der Selbstzerstörung der Menschheit zur Überlebensfrage geworden. Dies gilt umso mehr, als nicht nur das zerstörerische Potential der Waffen in den letzten Jahren und Jahrzehnten stetig potenziert worden ist. Darüber hinaus sind und können diese Waffen auch in Hände von Staaten und „Privatpersonen“ geraten, die nicht kontrollierbar sind. Gleichwohl zeigt der 11. September 2001, dass der Mensch nicht unbedingt solcher High-Tech-Waffen zur Umsetzung irrationaler Aggressionen bedarf. Gerade dieses Ereignis und die daraus resultierenden Folgen führen aber nicht nur die Aktualität der Frage von Krieg und Frieden, sondern vor allem die Frage nach der Gerechtigkeit vor Augen. Hierzu möchte ich im Folgenden einige Gedanken aus meiner Sicht als Berater für Kriegsdienstverweigerer ausführen.


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Die Diskussion um die Aussagen von Bischöfin Käßmann

Ein kath.de-Wochenkommentar von Theo Hipp (vom 22.1.2010)

kath 2:30 Dies DominiEine Predigt mit Wirkung, wie sie nach der  Neujahrspredigt der Ratsvorsitzenden der EKD, Margot Käßmann eintrat, ist etwas Beneidenswertes. Nicht nur Prediger, auch Politiker, Juristen, und sonstige tatsächliche und bemühte Redekünstler ziehen den Hut. Die politische Debatte um Legitimation, Sinn und Ziel des Einsatzes deutscher Soldaten in Afghanistan ist entfacht und sie wird nicht zuletzt durch die mehrfach wiederholte Äußerung Käßmanns am Leben erhalten, die ihre Predigt auch im Licht der Kritik keiner Revision unterziehen will. Nie wäre sie auf die Idee gekommen, so die Bischöfin, dass ihre Predigt solche Reaktionen auslöse. Was ist der Grund, was ist der Preis?


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