
oder: Rom ist in Wuppertal
In diesen Tagen kehren die Teilnehmer der Wallfahrt nach Rom, zu der Stadt und Stadtdekanat Wuppertal eingeladen haben, nach Wuppertal zurück. Sie werden zahlreiche Eindrücke und unvergessliche Erlebnisse mitbringen. Ein Höhepunkt für die Wallfahrer war neben der Generalaudienz von Papst Benedikt XVI sicher auch der Gottesdienst in der Kirche San Lorenzo fuori de la mura, der Grabeskirche des hl. Laurentius, dem Stadtpatron Wuppertals. Die Wallfahrtsgruppe hat in dieser Kirche eine Plakette angebracht, mit der an den Besuch der Wuppertaler Wallfahrt gedacht wird. Zukünftige Besucher werden also immer auch an unsere Stadt erinnert.
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Die Suche nach dem billigsten Produkt scheint für viele Mitmenschen zum wichtigsten Konsumziel zu gehören. Konsumieren nach der Maxime: möglichst viel Gewinn mit möglichst wenig Einsatz zementiert in vielen Fällen die ungerechte Verteilung von Lebenschancen in dieser Welt. Solidarität zwischen Nord und Süd ist notwendig um die sozialen Herausforderungen in Frieden zu meistern.
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Elberfeld blickt an diesem Wochenende auf eine bewegte Geschichte zurück, die länger zurückreicht als die Verleihung der Stadtrechte, deren 400jährigen Jahrestag wir in diesen Tagen begehen. Die Stadt hat Hoch-Zeiten und Tiefpunkte erlebt. Sie war einstmals die größte Stadt Deutschlands, erlebte als Industriemetropole eine Blütezeit und hat Persönlichkeiten wie Else Lasker-Schüler hervorgebracht. Sie hat aber auch nach dem Krieg zerstört am Boden gelegen, ist wieder aufgestanden, trägt noch die Narben und Schrunden und steht auch heute wieder vor der großen Herausforderung, den Weg in eine lebenswerte Zukunft zu finden.
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Es ist wieder soweit: Viele machen sich in diesen Wochen auf in den Urlaub. Familien mit Kindern. Paare und Freunde. Gleichgesinnte und Abenteurer. Ferienzeit. Das Wort Ferien hat für mich bis heute einen faszinierenden Klang. Ich halte es da mit dem, für mich klugen deutschen Schriftsteller Jean Paul (1753-1825), der sagte: „Ich möchte heute noch den Totenschädel jenes Mannes streicheln, der die Ferien erfunden hat.“ Er wusste, wovon viele Menschen, Alte und Junge, träumen.
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Über hunderttausend Christen und auch Anders- oder Nichtgläubige haben in München am Ökumenischen Kirchentag teilgenommen, darunter viele Wuppertaler. Ganz so Viele werden es wohl nicht sein, wenn am Pfingstmontag in Wuppertal auf dem Laurentiusplatz der Ökumenetag „Hoffnungszeichen“ stattfindet. Aber es lohnt bestimmt genauso, vorbei zu kommen, Gespräch und Begegnung zu suchen, mit zu beten und zu singen.
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In den letzten Wochen sind zuerst in Berlin, dann auch in anderen Bistümern und Einrichtungen der katholischen Kirche Vorfälle von sexuellem Missbrauch, von Verbrechen bekannt geworden. Trauer und Entsetzen, manchmal Zorn und Unverständnis empfinde ich, wenn ich diese bitteren Wahrheiten erfahre und davon höre, und bestimmt nicht ich alleine. Auch in Wuppertal ist ein besonders schlimmes Vergehen von vor vielen Jahren bekannt geworden. Menschen ist für ihr Leben lang schweres Leid zugefügt worden, durch Priester, durch Mitarbeiter im kirchlichen Dienst, durch Andere. Priester, denen besonders viel Vertrauen entgegengebracht wurde, haben ihr Amt und dieses Vertrauen missbraucht und so das Vertrauen im Leben der Opfer zerstört. Die Verkündigung des Glaubens ist unglaubwürdig geworden, auch das wiegt sehr schwer für einen Christen. Verantwortliche in der Kirche haben oft vertuscht, hatten kein Verständnis, zeigten keine Kenntnis und sind ihrer Verantwortung nicht gerecht geworden.
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Ökumenisches Kreuzworträtsel
Jesu letzte Worte, 10 Buchstaben? „Kreuzworte“. Kreuzworträtsel sind beliebt. Man nimmt sich ein wenig Zeit für die Suche nach der richtigen Antwort. Manchmal gibt es sogar etwas zu gewinnen.
„Kreuzworte“ – der diesjährige Titel des ökumenischen Kreuzwegs der Jugend. Gemeinsam machen wir uns am nächsten Freitag auf den Weg, setzen uns auf die Spur dieser Worte.
Ein Kreuzwort kann ein Wort sein, das meine oder die öffentliche Meinung durchkreuzt, eine Antwort darstellt, die nicht gefällig ist.
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„Karneval? – Dafür bin ich zu alt.“ „Karneval? – Der ist doch erst am Sonntag, wenn der Zug geht.“ „Karneval? – Ich brauche keine 5.Jahreszeit, um mich ‚auf Befehl‘ zu freuen.“ Drei Aussagen, die ich in den letzten Tagen in Wuppertal hörte und mich, als Kölner und bekennender Karnevalsfreund, innerlich schmunzeln ließen. Zu alt? Erst oder nur am Sonntag? Auf Befehl? Echte Karnevalsfreunde werden auf solche Vorbehalte gar nicht kommen. Aber es stimmt schon: Hier geht es nicht darum, etwas zu „müssen“. Die Karnevalstage sind ein Angebot, das Leben ein Stück bunter zu erleben, als es die manchmal graue und triste Alltagswelt zulässt. Hinter den dichtesten Wolken scheint ja immer noch leuchtend die Sonne. Und auch unter gewaltigen Schneemassen findet sich die fruchtbare Erde, die sich schon bald wieder für neue blühende Pflanzen öffnet.
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Wir schreiben das Jahr 258 n.Chr. Marcus Julius Phillippus ist Kaiser in Rom. Das römische Reich erlebt schwere Zeiten. Die Macht des Militärs wächst. Kaum ein Kaiser herrscht länger als ein paar Jahre. Intrigen, Morde, Umsturz, Gegenkaiser. Wilde Zeiten.
Laurentius ist einer von der Christen-Sekte. Als Diakon ist er zuständig für die Verwaltung und Ordnung seiner Gemeinde: für die Armen sorgen, Spenden auftreiben, Hungernde speisen, Räume für den Gottesdienst herrichten usw.
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Wie alle Jahre wird auch in diesem Jahr Weihnachten gefeiert. Das Jahr 2009 ist in vielerlei Hinsicht bemerkenswert. Viel ist von Krise geredet worden – auch und gerade in unserer Stadt. Das Geld wird knapp. Starke Einschnitte drohen. Wenn man allerdings über die Weihnachtsmärkte zieht und durch die Innenstädte bummelt, scheint die Krise die Menschen wenig zu berühren.
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