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kath 2:30 Dies DominiDies Domini – 3. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

Zeit kennt kein Comeback. Sie ist nicht reproduzierbar. Vergangene Zeit ist unwiederbringlich verloren. Zeit ist deshalb ein mehr als wertvolles Gut. Zeit ist Leben und Leben ist Zeit. Jemandem die Zeit zu stehlen ist zwar nicht justiziabel; gleichwohl wird dem so betrogenen Menschen ein Stück seines Lebens genommen. Der scheinbare Überfluss an Zeit ist da nur ein Täuschung.

Einmal verlebte Zeit ist verbraucht. Es ist gerade die Gewissheit des Todes, die früheren Generationen den Wert der Zeit vor Augen führt: Carpe diem – Hüte den Tag, das erweist der Zeit in dem Bewusstsein des memento mori, des „Bedenke, dass du sterben wirst“, eine besondere Ehre. Was jetzt verlebt wird, ist unwiederholbar gelebt, verlebt, genutzt oder verloren. Wer sich dessen bewusst ist, hat keine Zeit mehr zu verlieren. Jetzt (!) muss gehandelt, geliebt und gelebt werden. Die Zeit ist jenes Paradigma, das der Freiheit die Grenze der Beliebigkeit setzt.

Vielleicht sind gerade die in Gefahr, die in ständigem Kontakt mit dem Ewigen sind, zu denken, sie hätten alle Zeit der Welt. Wie sonst redeten gerade die Verantwortlichen der Kirche permanent von Zukunftsprozessen, selten bis nie aber vom heute. Die Zukunft liegt ja immer voraus. Wenn sie kommt, ist sie schon wieder vorbei. Die Zukunft ist unkonkret, das Jetzt aber der Ort des Lebens.

Deshalb wird, wer nur auf die Zukunft schaut, das Leben heute verpassen. Hier liegt doch der tiefere Sinn der Verheißung Jesu:


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Alles ist anders, wenn die drei Könige, die dem Stern folgen zur Krippen in Bethlehem kamen, drei Königinnen gewesen wären … das gilt auch für die Abreise!

Drei Königinnen

kath 2:30 Punctum

Aktuelle Themen kurz und knapp von Kumi, alias Knut Junker, auf den Punkt gebracht.


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kath 2:30 Dies DominiDies Domini – Fest der Taufe des Herrn, Lesejahr B

Ein Weihnachtsfest mit all seinen Facetten, Traditionen und Bräuchen liegt hinter uns, obwohl wir uns natürlich noch in seinem Festkreis befinden. Dennoch liegt es für die Betreiber der Weihnachtsmärkte, die sich für eine Öffnung auch noch nach den eigentlichen Weihnachtstagen entschieden haben, völlig auf der Hand, dass dieser Markt dann – ist ja logisch – nicht mehr Weihnachtsmarkt heißen kann, sondern eilig in Wintermarkt umbenannt werden muss. Unsere Aufgabe wäre hier Aufklärungsarbeit zu leisten und nicht in die übliche Kritik zu verfallen, dass für „die Leute“ Weihnachten nur noch Glühwein und gebrannte Mandeln und ein bisschen mit der Familie und den Freunden zusammensitzen ist und der Kern des Festes vollkommen verloren geht. Lieber aufklären darüber, dass Weihnachten erst mit Weihnachten beginnt, aber keinesfalls am 27.12. vorbei ist. Dass also der Titel „Weihnachtsmarkt“ diesen Märkten niemals mehr gebührt, als in den Wochen AB Weihnachten.

Nun stehen wir aber auch am Beginn eines neuen Jahres, das ja häufig mit guten Vorsätzen begonnen wird, die oft aber schon in der zweiten Januarwoche zu bröckeln beginnen. Vielleicht versuchen wir es deshalb mal mit weniger Diät- und Fitness- und mehr gedanklichen Vorsätzen.

Mit den anfangs formulierten Gedanken wäre auch schon ein erster Vorsatz gefunden, der dazu beitragen kann das kommende Jahr zu einem guten Jahr zu machen: negative und destruktive Kritik, in freundliche und konstruktive zu verwandeln. Dieser erste Vorsatz lautet also: Wohlwollen.


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kath 2:30 Dies DominiDie Morgenländer sind unterwegs. Sie tragen Segen mit sich. Man muss nur die Tür öffnen und sich ihre Botschaft anhören. Sie freuen sich über eine Spende, mit denen ihr Werk unterstützt wird. Sie sammeln für ihresgleichen. Typisch Morgenländer – wird da mancher Zeitgenosse unbedacht denken.

Wer sich hier im Abendland auf die Begegnung mit den Morgenländern einlässt, kann in der Tat etwas erleben. Sie singen, sie sammeln, sie segnen. Das ist die Hauptaufgabe dieser Morgenländer, die in diesen Tagen durch die Straßen der Stadt ziehen: den Segen in Wohnungen und Häuser, ja in die Stadt selbst zu tragen. Der Segen ist kostenlos, aber nie umsonst.


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Das Matthäusevangelium schweigt sich über die Identität der Magier aus. Weil mit Gold, Weihrauch und Myrrhe drei wertvolle Gaben genannt werden, hat die Tradition aus ihnen drei Könige gemacht. Was aber, wenn damals drei Königinnen zur Krippe gekommen wären? Die Geschichte hätte wohl einen ganz anderen Verlauf genommen … – das meint unser Cartoonist Knut „Kumi“ Junker.

Drei Königinnen

kath 2:30 Punctum

Aktuelle Themen kurz und knapp von Kumi, alias Knut Junker, auf den Punkt gebracht.


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