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kath 2:30 Dies DominiDies Domini – 24. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

Vergebung. So ein großes Wort, so eine hohe Anforderung an uns Menschen. Vergeben, nicht nachtragend sein, ent-schuldigen – das sind die Maßstäbe, die das Evangelium und die alttestamentliche Lesung dieses Sonntags uns vorstellen.

Wenn man den Begriff der Vergebung sucht, erhält man von Wikipedia die Information: Vergebung „ist ein Schlüsselbegriff verschiedener Weltanschauungen, Weltreligionen und Philosophien. Er bezeichnet das Annehmen von bekundeter Reue, sowie das Vergeben einer fremden Schuld.“ Weiter heißt es: „Großmut als Fähigkeit und Bereitschaft zur Vergebung gilt seit der Antike als Tugend von Herrschern und wird heute als ein Merkmal fortgeschrittener Zivilisation angesehen. So gesehen war die Begrenzung der Rache oder Vergeltung – namentlich die Eindämmung der Blutrache durch das Prinzip Auge für Auge in der jüdischen Religion – ein Zivilisationsfortschritt.“


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kath 2:30 Dies DominiDies Domini – 23. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

Mauerbewehrt waren die Städte in früheren Zeiten. Unbill und Gefahr sollte so abgewehrt werden. Fremde Bedrohungen, die oft nicht aus fernen Ländern, sondern vielleicht von direkt benachbarten Städten zu befürchten waren, würden sonst den Schlaf rauben. Kiel und Lübeck, Bremen und Hamburg, Köln und Düsseldorf können ein Lied davon singen. Die Fremden wohnen schon seit eh und je nur ein paar Kilometer weiter in der Nachbarschaft. Die Fremden sind immer schon nahe gewesen.

Die Fremden waren immer schon anders. Sie sprachen andere Dialekte, hatten andere Feste, Gebräuche, Sitten, Karnevalsrufe. Wehe dem, der ein unbekümmertes „Helau“ auf der Domplatte zu Köln ausruft. Und der, der in der Düsseldorfer Altstadt den Versuch unternimmt, ohne Gefahr für Leib und Leben ein Kölsch zu bestellen, darf wohl erst seit jüngst vergangenen Zeiten darauf hoffen, nicht geteert und gefedert zu werden. Die Fremden sind immer schon die anderen – auch wenn sie schon seit Jahrhunderten in der Nachbarschaft leben.


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kath 2:30 Dies DominiDies Domini – 22. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

Geht man derzeit durch unsere Städte und Dörfer, begegnen uns all überall auf Plakatständern, an Straßenlaternen und den großformatigen „Wesselmännern“ Wahlplakate aller möglichen und unmöglichen Parteien und Gruppierungen, auch solche, die uns, wie an der Kirche St. Laurentius in Wuppertal, auffordern, nur „keinen Scheiß“ mit unserm Kreuz zu machen, wozu ein „jesusartiger“ langhaariger Zeitgenosse uns freundlich lächelnd auffordert.

Und auch im Sonntagsevangelium geht es um das Kreuz, wenn Jesus seine Jünger auffordert, in seiner Nachfolge ihr Kreuz auf sich zu nehmen und ihm nachzufolgen.

„Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.“ (Mt 16,24)

Selbst die Lesung des Römerbriefs warnt vor der Gleichmacherei mit der Welt:


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